Die FirebirdSQL Stiftung (Inc.) 


Zielvorstellungen und Regeln des Verbandes

Teil 1 -- Definitionen
  1. Name

    Der Name des Verbandes ist FirebirdSQL Stiftung (im Weiteren "der Verband").

  2. Zielvorstellungen

    Die Zielvorstellungen der FirebirdSQL Stiftung sind:

    1. Die Entwicklung des Open Source RDBMS FirebirdSQL zu unterstützen und voranzutreiben.

    2. Eine nicht-kommerzielle Infrastruktur und Mechanismen zur Verfügung zu stellen, die benötigt werden um
      1. Gelder aus Gebühren, Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen von Sponsoren und aus anderen Quellen anzunehmen und zu verwalten; und
      2. solche Gelder zum Zwecke der Förderung und Weiterentwicklung auszuzahlen.

    3. Zur Zusammenarbeit und Verbindung mit Einzelpersonen, nicht-profitorientierten sowie kommerziellen Unternehmen zu ermutigen. Dies erstreckt sich auch auf kommerzielle Unternehmen die sich an der Entwicklung, der Unterstützung und der Förderung von FirebirdSQL Software-Projekten und damit verbundenen Produkten und Aktivitäten beteiligen, oder planen sich daran zu beteiligen.

Teil 2 -- Mitgliedschaft

  1. Generelles

    1. Die Mitglieder des Verbandes sollen die Mitglieder der Gruppe sein, die die FirebirdSQL-Stiftungs Steuerungsgruppe unmittelbar vor der Gründung bildeten, zusammen mit Leuten und Organisationen, denen das Komitee (wie in Teil 4 - Das Komitee beschrieben) in Übereinstimmung mit dieser Regel die Mitgliedschaft zugesteht (im allgemeinen als "Mitglieder" bezeichnet).

    2. Alle Personen und Organisationen, die die Zielvorstellungen und Regeln des Verbandes akzeptieren und sich dafür einsetzen sind berechtigt sich um die Mitgliedschaft zu bewerben.

    3. Personen und Organisationen, die sich um Mitgliedschaft im Verband bewerben, sollen sich an das Mitgliedschafts-Komitee wenden, indem sie ein Standardformular, von dem eine Kopie auf der FirebirdSQL.org-Website zur Verfügung gestellt wird, ausfüllen und absenden.

    4. Es liegt alleinig im Ermessen des Komitees, ob dem Mitgliedschaftsantrag zugestimmt wird oder nicht. Das Komitee ist über die Entscheidung der Zustimmung oder Ablehnung des Mitgliedschaftsantrags keine Rechenschaft schuldig.

    5. Eine Liste der Mitglieder ("Das Register") soll vom Verband geführt werden. In diesem Register werden die Angaben zu Namen, Email-Adresse, Wohnsitz und Beginn der Mitgliedschaft für jedes Mitglied geführt. Ebenso soll das Datum des Ende der Mitgliedschaft aufgeführt werden.

    6. Das Register soll am Hauptsitz aufbewahrt werden und zur Einsicht durch die Nutzer des WWW zu durchführbaren Zeiten zur Verfügung gestellt werden.

    7. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tode, dem Rücktritt, dem Ausschluss oder der Schuldung von zwei Monatsraten ab Zahlungsziel.

    8. Jedes Mitglied soll die jährliche Beitragsgebühr (im folgenden "Gebühr bzw. Mitgliedsbeitrag") jährlich entrichten..

    9. Die Gebühr oder der Beitrag oder, so anwendbar, die erste Rate des Mitgliedsbeitrages für das laufende Jahr muß bezahlt sein, bevor die Mitgliedschaft beginnt. In den daruffolgenden Jahren steht dieser Betrag, oder, so anwendbar, die Rate, zum Jahrestag der Mitgliedschaft in dem Kalendermonat, in dem die Mitgliedschaft begann erneut zur Zahlung an, entsprechend die Mitgliedschaftbedingungen wie in Teil 7 beschrieben.

    10. Die Mitgliedschaft soll in Übereinstimmung mit den folgenden Kategorien angeboten werden:
      1. Haupt- oder wahlberechtigte Mitgliedschaft
      2. Verbundene oder nicht wahlberechtigte Mitgliedschaft

    11. Ein Haupt- oder wahlberechtigtes Mitglied soll ein Mitglied sein, das momentan eine wahlberechtigte, wie im folgenden beschrieben, Mitgliedschaft innehat, und soll bei Generalversammlungen normales Wahlrecht haben.
      1. Voll eingeschriebene Mitgliedschaft
        Die Berechtigung sich um eine voll eingeschriebene Mitgliedschaft zu bewerben soll Personen und Gesellschaften wie in Teil 7, Absatz 15-18 der Mitgliedschaftsbedingungen angeführt, offenstehen.

      2. Ehrenamtliche stimmberechtigte Mitgliedschaft
        Die ehrenamtliche stimmberechtigte Mitgliedschaft soll auf Beschluss des Komitees natürlichen Personen zustehen, die sich aktiv und außergewöhnlich für die Verwirklichung der Ziele des Verbandes einsetzen und die sich nicht anderweitig als Haupt- oder stimmberechtigtes Mitglied qualifizieren können.

    12. Ein nicht wahlberechtigtes Mitglied soll ein Mitglied sein, dass momentan eine nicht-wahlberechtigte Mitgliedschaft, wie im folgenden definiert, innehat und soll bei Generalversammlungen kein Stimmrecht haben.
      1. Die Berechtigung sich um eine Verbands-Mitgliedschaft zu bewerben soll allen Individuen und Gesellschaften offenstehen und muss keine besonderen Anforderungen außer der Zustimmung des Komitees erfüllen.
      2. Ein verbundenes Mitglied darf in ein Subkomitee einberufen werden und kann, durch Beschluss der dortigen Mitglieder, in Verfahrens-Angelegenheiten des Subkomitees, außer bei finanziellen Angelegenheiten, Stimmberechtigung erhalten.

    13. Regeln betreffs der Mitgliedschaft von Firmen
      1. Jede Mitgliedschaft einer Firma soll durch eine natürliche Person repräsentiert werden, die sich beim Verband in schriftlicher Form mindestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliedschaft als Repräsentant dieser Gesellschaft anmelden muss.

      2. Es soll keine Begrenzung der Anzahl von Mitgliedschaften von ausführenden oder anderen Mitgliedern einer einzelnen Firma geben, jedoch soll die Anzahl der Stimmen, die von Repräsentanten und individuellen ausführenden Führungspersonen und Angestellten dieser Firma abgegeben werden, pro einzelner Umfrage nicht fünf (5) übersteigen.

      3. Änderungen oder Ausnahmen dieser Regeln können von Zeit zu Zeit durch Beschluss des Komitees gestattet werden.

    14. Einer natürliche Einzelperson, die mehr als eine Mitgliedschaft mit Stimmrecht innehat soll in jeder generellen, speziellen oder Komitee-Abstimmung lediglich eine Stimme abgeben dürfen.

    15. Bestimmte Ausschlüsse vom Stimmrecht
      Ein Haupt-Mitglied soll von seinem Stimmrecht Abstand nehmen, wenn eine der folgenden Bedingungen den Ausgang der Abstimmung beeinflussen könnte.-
      1. Das Mitglied hat erklärt, bzw. es wurde durch Beschluss der Haupt-Mitglieder oder des Komitees festgestellt, dass bei dem Mitglied eine Begünstigung vorliegt; oder

      2. Das Mitglied hat erklärt, bzw. es wurde durch Beschluss der Haupt-Mitglieder oder des Komitees festgestellt, dass bei dem Mitglied eine Interessenkonflikt vorliegt; oder

      3. Dem Mitglied wurde anderweitig durch einen vorherigen Beschluss der Haupt-Mitglieder oder des Komitees angehalten, von seinem Stimmrecht Abstand zu nehmen

    16. Die Gebühren oder Beiträge entsprechend der Mitgliedschaftskategorie sollen durch das Gründungskomitee des Verbandes festgelegt werden und für ein Kalenderjahr ab der Gründung gültig sein. Zukünftige Änderungen der Gebühren oder Beiträge sollen durch das Komitee bei der Jahreshauptversammlung oder bei extra dazu einberufenen außerplanmäßigen Versammlungen, zur Abstimmung eingebracht werden.

    17. Das Komitee darf per Beschluss auf die Notwendigkeit der Bezahlung einer Gebühr oder eines Mitgliedsbeitrags verzichten.

    18. Alle Rechte, Privilegien und Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben sind nicht an andere Personen übertragbar und enden zeitgleich mit der Beeendigung der Mitgliedschaft.

  2. Verpflichtungen der Mitglieder
    Die Verpflichtungen der Mitglieder gegenüber der Zahlung von Schulden und den Verpflichtungen des Verbandes betreffend der Kosten, Gebühren, Ausgaben und Auflösung der Vereinigung werden auf die Summe aller ausstehenden Gebühren und Beiträge beschränkt (wie in Regel 2.3(i) und Teil 7 - Bedingungen der Mitgliedschaft beschrieben).

  3. Disziplinierung der Mitglieder
    1. Eine Beschwerde kann von jedem Mitglied in schriftlicher Form an das Komitee gerichtet werden, wenn ein anderes Mitglied
      1. sich dauerhaft diesen Regeln widersetzt oder diese nicht einhält; oder
      2. sich dauerhaft oder kategorisch in einer Art und Weise aufführt, die den Interessen des Verbandes abträglich sind; oder
      3. er oder sie sich selbst ohne entsprechende Befugnis als im Auftrag des Verbandes sprechend oder handelnd ausgibt; oder
      4. dauerhaft oder kategorisch eines oder mehrere Mitglieder belästigt

    2. Bei Eingang einer solchen Beschwerde wird das Komitee:
      1. dem betroffenen Mitglied Nachricht über den Eingang der Beschwerde geben; und
      2. dem Mitglied, ab Eingang der Beschwerde, 14 Tage oder einer längeren Zeitdauer die das Komitee festlegen kann, die Möglichkeit der Eingaben bezüglich der Beschwerde Zeit zu geben; und
      3. jegliche Eingaben, die im Zusammenhang mit der Beschwerde stehen, berücksichtigen.

    3. Das Komitee kann das Mitglied vom Verband ausschließen oder die Mitgliedschaft aussetzen wenn nach Berücksichtigung der Beschwerde und aller Eingaben, bezüglich dieser Beschwerde, sicher gestellt wird, dass die in der Beschwerde geäußerten Behauptungen untermauert wurden und daher diese Maßnahme gerechtfertigt ist.

    4. Sollte das Komitee den Ausschluss oder Aussetzen der Mitgliedschaft entscheiden, soll der Sekretär innerhalb von 7 Tagen nach der Entscheidung das angeklagte Mitglied schriftlich über die Gründe der Entscheidung und über seine Rechte bezüglich der Einspruchsmöglichkeiten hinblicklick Punkt 5e informieren.

    5. Wünscht ein Mitglied gegen einen Ausschluss oder ein andere Disziplinierung Einspruch einzulegen, so kann es innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt der Nachricht aus Regel 5d dem Sekretär des Verbandes mitteilen, dass es wünscht, dass die Entscheidung bei der nächsten Generalversammlung nochmals überprüft wird.

    6. Der Ausschluss oder das Aussetzen der Mitgliedschaftschaft soll nicht in Kraft treten bevor:
      1. die Einspruchsfrist verstrichen ist; oder
      2. das Komitee eine Entscheidung getroffen hat, so das Mitglied von seinem Einspruchsrecht Gebrauch macht.

    7. Sobald einer formale Erwiderung auf eine Beschwerde anhand dieser Regeln nachgegangen wird soll
      1. diese Angelegenheit als in Verhandlung erachtet werden und nicht zur öffentlichen Diskussion im Generalforum des Verbandes erhoben werden; und
      2. das Komitee jegliches Mitglied, das versucht diese Regel zu verletzen, vom Generalforum nach eigenem Ermessen ausschliessen.

    8. Im Falle, dass eine disziplinarische Entscheidung den Ausschluss des Mitglieds bedeuten sollte, soll dieses Mitglied berechtigt sein, die Beiträge oder Gebühren die es im Voraus für den Zeitraum zwischen der endgültigen Entscheidung und der Fälligkeit der erneuten Zahlung (wie in Teil 7 - Mitgliedschaftsbedingungen) geleistet hat, anteilig zurückzuverlangen.

  4. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern
    Im Falle aufkommender Streitigkeiten zwischen Mitgliedern (in ihrer Eigenschaft als Mitglieder), oder zwischen Mitgliedern und dem Verband sollen folgende Vorgehensweisen angewendet werden:-

    1. Jede Seite soll einen Vertreter, der nicht direkt an der Auseinandersetzung beteiligt ist, bestimmen. Diese Vertreter sollen dann all ihre Bemühungen darauf verwenden die Streitigkeiten durch Verhandlungen zu beizulegen.
    2. Sollten die bestellten Vertreter innerhalb von 14 Tagen (oder einer anderen Zeitspanne auf die sich die Parteien einigen können) nach Aufnahme der Verhandlungen zu keiner Schlichtung gekommen sein, soll eine Außergewöhnliche Vollversammlung einberufen werden, um einen Schlichter zu wählen oder zu ernennen, um die Streitigkeit beizulegen.
    3. Es soll eine grundlegende Bedingung der Mitgliedschaft sein, dass die folgende Entscheidung des Schlichters endgültig und bindend ist.
    4. Der Verband soll in keiner Weise verpflichtet sein, für weitere Kosten oder Ausgaben der Mitglieder bezüglich des hier beschriebenen Vorganges zu haften.
Teil 3 -- Geldmittel

  1. Einnahmequellen

    1. Die Geldmittel des Verbandes sollen aus folgenden Quellen stammen
      1. grundlegende Mittel, die zugesagt wurden und vom FirebirdSQL Steuerungs-Komitee vor der Gründung des Verandes verwahrt wurden; und
      2. Gebühren und Mitgliedsbeiträge(wie in Regel 3i definiert); und
      3. Schenkungen, Zuwendungen private und geschäftliche Förderung sowie andere Quellen, denen die Mitglieder bei einer Generalversammlung zustimmen, sowie andere Quellen die durch das Komitee vorgeschlagen und beschlossen werden.

    2. Das Komitee soll ein oder mehrere Bankkonten im Namen des gegründeten Verbandes führen und auf der FirebirdSQL.org Internetseite ein öffentliches Hauptbuch über die Transaktionen führen. Das Komitee soll jährlich einen Bericht über alle Einnahmen und Ausgaben veröffentlichen.

    3. Alle Zahlungen die beim Verband eingehen, sollen so bald wie möglich dem Verband gutgeschrieben werden und mit Ausnahmen von im folgenden Punkt 3.7.e beschrieben, frei von Abzügen sein.

    4. Der Verband soll so bald es nach dem Erhalt von Zahlungen möglich ist eine angemessene Quittung in druckbarem Format ausstellen und von diesem eine reproduzierbare Kopie aufbewahren.

    5. So beigesteuerte Gelder durch weitere Auslagen wie z.B. Überweisungsgebühren oder andere Gründe vermindert werden, sollen diese Kosten bei jeder Transaktion, bei der die durchführbar ist, deutlich ausgewiesen werden.

  2. Die Verwaltung der Mittel

    1. Die Mittel des Verbandes sollen zur Erreichung der Zielvorstellungen in einer Art und Weise die das Komitee festlegen soll verwendet werden und sollen nicht den Mitgliedern als Dividenden, Bonus und Gewinn ausgezahlt werden.

    2. Kein Anteil der Mittel des Verbandes sollen direkt oder indirekt an die Verbandsmitglieder verteilt werden, außer es handelt sich um bona fide ("echte") Ausgleichszahlungen für Dienstleistungen oder Auslagen die im Auftrag des Verbandes entstanden.

    3. Im Falle der Auflösung des Verbandes soll der, nach Begleichung aller ausstehenden Schulden und Verbindlichkeiten, verbliebene Restbetrag an einen beliebigen Verband, der gleichartige Ziele aufweist und der keinerlei Profitinteressen für seine Mitglieder hat, zur Verfügung gestellt werden.

    4. Zahlungen oder jegliche andere Form von Geldverkehr betreffend Schecks, Wechsel, Rechnungen Schuldscheinen oder anderen ausgehandelten Zahlungsformen müssen von einem Quorum der Komitee-Mitglieder im Voraus bestätigt und von einem Mitglied des Komitees oder einem anderen Hauptmitglied oder Angestellten des Verbandes, das durch einen dementsprechenden Beschluss des Komitees dazu autorisiert wurde, unterzeichnet werden.

Teil 4 -- Das Komitee

  1. Amtsträger
    1. Die Amtsträger des Verbandes sollen sein:

      1. der Präsident;

      2. der Vize-Präsident;

      3. der Schatzmeister;

      4. der Sekretär; und

      5. der Verbandssprecher

    2. Der Präsident, oder bei dessen Abwesenheit, der Vizepräsident soll bei jeder Generalversammlung und jedem Komiteetreffen des Verbandes als Vorsitzender fungieren.

    3. Wenn sowohl der Präsident als auch der Vizepräsident bei einer Versammlung abwesend oder nicht gewillt sind, den Vorsitz zu übernehmen, dann sollen die anwesenden Mitglieder einen aus ihrer Mitte zum Vorsitzenden wählen.

    4. Die Aufgabe des Sekretärs ist es, alle Geschäftsaufzeichnungen des Verbandes, inklusive dieser Regeln, das Register (Mitgliederliste), Sitzungsprotokolle aller General- und Komiteeversammlungen aufzubewahren. Diese Aufzeichnungen sollen allen Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung stehen und unter der Obhut des Sekretärs stehen.

    5. Der Schatzmeister soll sicherstellen, dass alle Gelder, die beim Verband eingehen in Übereinstimmung mit Artikel 8, Verwaltung der Geldmittel, verwaltet werden.

    6. Der Schatzmeister soll sicherstellen, dass die Bücher und Konten korrekt geführt werden und dass alle finanziellen Angelegenheiten des Verbandes allen Mitgliedern des Verbandes regelmäßig offengelegt werden. Diese Offenlegung gilt auch alle Personen gegenüber, die durch die Auflagen zur Gründung einer Vereinigung durch die Gesetze des Staates New South Wales zur Einsichtnahme berechtigt sind.

    7. Der Verbandssprecher soll, wie in den Auflagen zur Gründung einer Vereinigung festgelegt, als Verbindungsmann zu den entsprechenden öffentlichen Körperschaften des Staates New South Wales dienen.
      1. Der erste Verbandssprecher soll die Person sein, die den Antrag auf Gründung des Verbandes durchführt.
      2. Das Komitee kann den Verbandssprecher jederzeit aus seiner Funktion entfernen und einen neuen Verbandsprecher einsetzen, vorausgesetzt, diese Person ist mindestens 18 Jahre alt und hat ihren Wohnsitz in New South Wales (Australien):
      3. Der Verbandssprecher soll als jemand erachtet werden, der das Amt unter folgenden Umständen niederlegt:
        Tod; oder
        Amtsniederlegung in schriftlicher Form; oder
        Entfernung aus dem Amt durch das Komitee bei einer Generalversammlung; oder
        Bankrott oder fianzieller Insolvenz; oder
        geistiger Verwirrtheit oder Unzurechnungsfähigkeit; oder
        Verlegung des Wohnsitzes außerhalb des Staates New South Wales.
      4. Bei Niederlegung des Amtes des Verbandssprechers soll das Komitee innerhalb von 14 Tagen das "Department of Consumer Affairs" des Staates New South Wales in der vorgeschriebenen Form benachrichtigen und einen neuen Verbandssprecher bestellen.
      5. Der Verbandssprecher muss das "Department of Consumer Affairs" in der vorgeschriebenen Form unter folgenden Umständen und Fristen informieren:
        Ernennung (innerhalb 14 Tagen); oder
        Wechsel des Wohnsitzes (innerhalb 14 Tagen); oder
        bei Änderungen der Zielvorstellungen oder Regeln des Verbandes (innerhalb eines Monats); oder
        bei Änderungen, die den finanziellen Status des Verbandes betreffen   (innerhalb eines Monats nach der Jahreshauptversammlung); oder
        bei einer Änderung des Verbandnamens (innerhalb eines Monats)
      6. Der Verbandssprecher kann ein Amtsträger, Mitglied des Komitees oder jede andere Person, die dem Komitee als geeignet erscheint, sein.
      7. Der Verbandssprecher soll ein Verzeichnis der Komitee-Mitglieder verwahren, das:
        den Namen, die Email-Adresse, die Wohnsitzadresse jedes Komitee-Mitglieds enthält,
        sowie das Datum an dem es Mitglied des Komitees wurde; und

        innerhalb eines Monates bei einer Veränderung aktualisiert wird; und

        zur öffentlichen Einsichtnahme auf der FirebirdSQL.org Website zur Verfügung steht.

    8. Es soll einem einzelnen Mitglied des Komitees offenstehen mehr als ein Amt innezuhaben.

  2. Verwaltung durch das Komitee
      Der Verband soll seine Angelegenheiten durch die Amtsinhaber und andere Mitglieder, bezeichnet als das Komitee, überwachen und verwalten.

    1. Das Komitee darf alle Funktionen ausführen die der Verband ausführen darf, mit Ausnahme der Funktionen, die durch Festlegung innerhalb dieser Regeln nur durch die Generalversammlung der Mitglieder ausgeführt werden dürfen..

    2. Das Komitee soll bestehen aus:
      1. den Amtsträgern des Verbandes; und,
      2. mindestens drei, jedoch nicht mehr als elf anderen Mitgliedern, die jede für sich zum Zeitpunkt der Ernennung Hauptmitglieder im Sinne von Regel 3.k sind und bei der Jahreshauptversammlung gewählt werden sollen.

    3. Das Komitee soll einen aus seiner Mitte zum Verbandssprecher, zum Zwecke der Kommunikation mit den entsprechenden Körperschaften des Staates New South Wales, Australien, bestimmen und ernennen.

    4. Jedes Mitglied des Komitees einshcließlich der Amtsträger sollen ihr Amt vom Datum der Wahl bis zur nächsten Jahreshauptversammlung innehaben.

    5. Das Amt eines Komitee-Mitglieds soll frei werden, wenn das Mitglied:

      1. drei (3) aufeinanderfolgende Treffen des Komitees nicht besucht, es sei denn, das Komitee hat der Abwesenheit zugestimmt; oder
      2. sein Amt durch schriftliche Benachrichtigung des Komitees innerhalb der Amtszeit niederlegt; oder
      3. es seinen/ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann; oder
      4. verstirbt; oder
      5. das geistige Vermögen verliert; oder
      6. die Mitgliedschaft (im Verband) erlischt.

    6. So die Zustimmung zur Abwesenheit unter Regel 10.e(i) vorliegt, können die Pflichten des abwesenden Mitglieds von einem anderen, durch das Komitee für eine, vom Komitee festgelegten Zeitdauer - oder bis zur nächsten Jahrehauptversammlung - bestimmten Hauptmitglied übernommen werden.

    7. Jeder etwaig freiwerdende Platz im Komitee (einschließlich der Amtsträger) kann durch ein, vom Komitee ernannten Hauptmitglied, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung nach dem Ernennungsdatum übernommen werden.

    8. Jedes Mitglied des Komitees ist zur Wiederwahl berechtigt.

    9. Ungeachtet der bisher beschrieben Regel 10.b, soll der Verband die Geschäfte unter der Leitung eines Interim-Komitees, bestehend aus dem bestehenden Komitees der Steuerungsgruppe zur Gründung des Verbandes aufnehmen und als Gründungskomitee unter Berücksichtigung der geltenden Gesteze des Staates New Souht Wales die Geschäfte aufnehmen und die Verwaltung bis zur Gründungsversammlung führen.

    10. Das Komitee des Verbandes soll das Recht haben, Subkomitees, bestehend aus Hauptmitgliedern des Verbandes, einzuberufen und zu ernennen und soll im Falle der Ernennung vom Subkomitee verlangen, dass dieses
      1. einen Vorsitzender ernennt; und
      2. dem Komitee innerhalb angemessener Zeitspannen ein Tätigkeitsbericht übermittel; und
      3. den hierin beschriebenen Regeln des Verbandes im Hinblick auf die Versammlungsverfahren folgt

    11. Das Komitee des Verbandes soll sich so oft wie zur Führung der Geschäfte des Verbandes nötig treffen, jedoch nicht seltener als alle zwei Monate.

    12. Das für Versammlungen des Komitees oder jedes gewählten oder ernannten Subkomitees benötigte Quorum soll aus drei echten Mitgliedern des dieses Komitees oder Subkomitees bestehen.

    13. Im Falle dass ein oder mehrere Mitglieder eines Komitees von ihrem Wahlrecht gemäß Regel 3.o ausgeschlossen werden:
      1. sollen solch ein Mitglied oder solche Mitglieder nicht für das Quorum jeglicher Abstimmung diese Angelegenheit betreffend mitzählen; und
      2. Im Falle dass das Quorum für solche Abstimmungen unter die vorher beschriebene Mindestanzahl fällt, soll das Komitee die Angelegenheit solange nicht weiterverfolgen, außer um die Abstimmung auf einen Zeitpunkt zu verschieben, an dem die Erfordernisse des Quorums erfüllt werden können; und
      3. können die verbliebenen Mitglieder dieses Komitees auf eigenen Beschluss hin das Mitglied / die Mitglieder, die für nicht wahlberechtigt erachtet werden von den nachfolgenden Verfahren in dieser Angelegenheit ausschließen.

    14. Im Falle, dass kein Quorum für eine Versammlung zustande kommt, soll das Komitee keine weiteren Aufgaben durchführen, als neue Komiteemitglieder anhand der zuvor beschriebenen Regeln zu berufen.

    15. Abhängig von den Richtlinien für die Zusammensetzung eines Quorums wie bisher beschrieben, kann das Komitee trotz eines freien Amtes handeln.

    16. Die Benachrichtigung über Komiteesitzungen soll bei vorangegangen Komiteesitzungen oder andere, durch das Komitee festzulegende Art und Weise, erfolgen.

    17. Jegliche bei Komiteeversammlungen auftretenden Angelegenheiten sollen durch Mehrheitsbeschluss der in dieser Angelegenheit Wahlberechtigten entschieden werden. Im Falle der Stimmengleichheit soll die zum Vorsitzenden ernannte Person eine zweite oder ausschlaggebende Stimme haben.

    18. Wenn innerhalb von zehn Stunden, der für eine Komiteesitzung anberaumten Versammlung, kein Quorum erreicht werden kann, wird die Versammlung aufgelöst.

    19. Zusätzliche Versammlungen des Komitees können durch den Präsidenten oder jegliche andere zwei Komitee-Mitglieder einberufen werden.

    20. Das Komitee kann, durch schriftliche Anweisung, die Ausführung seiner Funktionen an ein Subkomitee abgeben außer: :
      1. diesem Recht der Delegation; und
      2. jeglicher Funktion, die dem Komitee als rechtliche Pflicht auferlegt ist.

    21. Jegliche Hanldung des Komitee oder eines vom Komitee ernannten Sub-Komitees, ob begangen oder zugelassen, ob vorgeblich oder tatsächlich begangen, wird als gültig und in Kraft getreten gelten unabhängig davon, ob im Anschluß ein Fehler bei der Ernennung oder Qualifikation eines Mitglieds des Komitees oder des Sub-Komitees aufgedeckt wird.

    22. Leitung von Komiteeversammlungen
      Alle Versammlungen sollen mit elektronischer Post unter Berücksichtigung der Regeln und Übereinkünfte im Teil 6 (Durchführung der Versammlungen), als auch in allen möglichen Anhängen zu diesen Regeln die Durchführung von Versammlungen und Abstimmungen betreffend, durchgeführt werden.

Teil 5 -- Generalversammlungen

  1. Eine Jahreshauptversammlung des Verbandes findet jährlich innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Haushaltsjahres des Verbandes statt.

    1. Das Quorum für die Jahreshauptversammlung soll sein:
      1. Zwanzig (20) Hauptmitglieder, sofern die aktuelle Anzahl der Hauptmitglieder dreißig (30) übersteigt; oder
      2. ansonsten zwei Drittel (2/3) der gegenwärtig registrierten Hauptmitglieder.

    2. Die folgenden Geschäfte sollen erledigt werden:

      1. Bestätigung der Protokolle der letzten Jahreshauptversammlung; und
      2. Vorlage des Geschäftsberichts des Verbandes über den, der Jahreshauptversammlung unmittelbar zuvorliegendenen Haushaltsjahres; und
      3. Vorlage eines objektiven Berichts über das vorangegangene Finanzjahr, über alle Einnahmen, Ausgaben, Verpflichtungen, Zinsen, Gebühren und sonstigen Bürgschaften des Verbandes durch das Komitee; und
      4. Wahl der Amtsträger und der anderen Mitglieder des Komitees.

  2. Das Komitee darf aus eigener Entscheidung normale oder außergewöhnliche Generalversammlungen des Verbandes einberufen.
    1. Wenn das Komitee des Verbandes einen gültigen Antrag auf Einberufung einer außergewöhnlichen Hauptversammlung erhält, die von mindestens 5 Prozent der Hauptmitglieder des Verbandes unterschrieben ist, soll es eine solche Versammlung einberufen, vorausgesetzt, dass:
      1. Der Antrag den Zweck oder die Zwecke der Versammlung benennt; und
      2. dieser Antrag von allen Mitgliedern, die diesen Antrag stellen, unterschrieben ist; und
      3. dieser Antrag beim Sekretär eingereicht wurde; und
      4. alle benötigten Unterlagen dem Antrag beigefügt wurden und diese von einem oder mehreren diesen Antrag unterzeichnenden Mitgliedern unterzeichnet wurde.

    2. Bei Eingang eines gültigen Antrags auf Einberufung einer Außergewöhnlichen Hauptversammlung, soll das Komitee diese Versammlung innerhalb von einem Monat nach Erhalt des Antrags durch den Sekretär einberufen.

    3. Im Falle, dass das Komitee innerhalb der festgesetzten Zeit keine Versammlung einberufen konnte, soll die Berechtigung solch eine Versammlung einzuberufen auf die Mitglieder, die den Originalantrag gestellt haben übergehen. Solch eine außergewöhnliche Versammlung:
      1. darf keine andere Angelegenheit als die in dem Originalantrag gestellten Angelegenheiten berücksichtigen; und
      2. soll nicht mehr als drei (3) Monate nach dem Datum stattfinden, an dem die Einberufung der Versammlung durch das Komitee scheiterte.

    4. Generalversammlungen müssen den Mitgliedern mindestens vierzehn (14) Tage zuvor, zusammen mit der Ankündigung der zu fassenden Beschlüsse, angekündigt werden. Bei Generalversammlungen auf denen besondere Beschlüsse gefasst werden sollen, müssen die Mitgliedern mindestens 21 (einundzwanzig) Tage zuvor benachrichtigt werden.

    5. Wahlen bei Generalversammlungen sollen offene Abstimmungen, wie in Punkt 6, Durchführung von Versammlungen beschrieben, sein.

    6. Entscheidungen über die Fassung normaler Beschlüsse sollen durch einfache Mehrheit und Entscheidungen über die Fassung von besonderen Beschlüssen durch eine Mehrheit von fünfundsiebzig (75) Prozent der befragten Hauptmitglieder gefällt werden.

    7. Jede natürliche Person, die ein Hauptmitglied ist, soll berechtigt sein, bei jeder Abstimmung bei der Hauptversammlung des Verbandes eine und nur eine Stimme zu haben.

    8. Im Falle der Stimmengleichheit bei Abstimmungsfragen auf einer Hauptversammlung ist der Vorsitzende berechtigt eine zweite oder entscheidende Stimme abzugeben.

    9. Abstimmung als Handlungsbevollmächtigter bei einer außergewöhnlichen Hauptversammlung soll gestattet sein, vorausgesetzt dass
      1. das Mitglied den Sekretär schriftlich seine Ernennung zum Handlungsbevollmächtigten eines anderen Hauptmitglieds mindestens 24 Stunden vor anberaumten Beginns des Generalversammlung anzeigt; und
      2. kein Mitglied für mehr als fünf andere Mitglieder als Handlungsbevollmächtigter auftritt.

    10. Kein Mitglied, das Beiträge (mit Ausnahme der Beiträge für das laufende Jahr) offenstehen hat, ist bei Generalversammlungen wahlberechtigt.

    11. Nominierungen von Kandidaten als Amtsträger oder als andere Komitee-Mitglieder können bei der Jahreshauptversammlung oder durch andere, vom Verband bei einer Generalversammlung festzulegenden Art und Weise vorgenommen werden.

    12. Die schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder über das Anstehen aller Generalversammlungen soll via Email und durch Ankündigung auf der FirebirdSQL.org Website erfolgen.

    13. Jedes Hauptmitglied kann dem Sekretär auf schriftlichem Wege Anträge zur Behandlung von Angelegenheiten bei einer ordentlichen oder Jahreshauptversammlung vorlegen, vorausgesetzt dass
      1. Jeder Antrag einzeln eingereicht wird; und
      2. der Sekretär diesen vor dem anberaumten Sitzungsbeginn erhält; und
      3. jeglicher gestellte Antrag der beinhaltet oder angefügt ist, soll einen Antragsteller und einen Unterstützer haben.

    14. Besondere Beschlüsse
      Ein besonderer Beschluss ist bei folgenden Angelegenheiten zwingend:
      1. einer Änderung des Verbandsnamens; oder
      2. einer Änderung der Verbandsregeln; oder
      3. einer Änderung der Ziele des Verbandes; oder
      4. der Verschmelzung mit einem anderen Verband; oder
      5. der freiwilligen Auflösung des Verbandes und den daraus resultierenden Angelegenheiten der Verteilung des Eigentums; oder
      6. Überlegungen die in irgendeiner Art und Weise eine Änderung des nicht-kommerziellen Status der Verbandes betreffen

    15. Ein besonderer Beschluss ist in folgender Art und Weise vorzulegen:

      1. Alle Mitglieder werden schriftlich davon in Kenntnis gesetzt, dass eine Generalversammlung einberufen wird um einen besonderen Beschluss zu fassen; in dieser Ankündigung sind die Details des beabsichtigen besonderen Beschlusses darzulegen; und
      2. diese Ankündigung muss zumindest einundzwanzig (21) Tage vor dem anberaumten Versammlungsdatum erfolgen; und
      3. solch eine Versammlung soll anhand der nachfolgend beschriebenen Regeln über das Durchführen von Generalversammlungen und in Übereinstimmung mit Punkt 6 - Durchführung von Versammlungen durchgeführt werden; und
      4. Beschlüsse zur Antragstellung, die die angekündigten Entscheidungen betreffen, sind durch eine Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder, die an einer relevanten Abstimmung teilnehmen, zu tragen.

    16. Durchführung von Generalversammlungen
      Alle Versammlungen sollen, gemäß den Regeln und Übereinkünften von Punkt 6, Durchführen von Versammlungen, und aller Anhänge die diesen Regeln betreffend der Durchführung von Versammlungen und Abstimmungen hinzugefügt werden, per elektronischer Post (Email) durchgeführt werden.

Teil 6 -- Durchführung von Versammlungen

  1. Alle Haupt- und Komitee-Versammlungen des Verbandes sollen anhand eiens Email- ("elektronischer Mail") Forums durchgeführt werden.

    1. Ein Email-Forum wird als eine Liste definiert, die auf einem List Server eingerichtet wurde und dergestalt eingestellt wurde, dass:
      1. die Mitgliedschaft an der Liste bestätigt oder abgelehnt wird; und
      2. Kopien aller Nachrichten an diese Liste an alle Mitglieder dieser Liste weitergeleitet wird; und
      3. die Möglichkeit der strukturierten Darstellung gegeben ist (provide threading capability)

    2. Für Hauptversammlungen soll das Komitee ein Email-forum zur Verfügung stellen, dass von allen Haupt- und unterstützenden Mitgliedern gelesen werden kann und an das alle Hauptmitglieder Nachrichten senden können.

    3. Für Versammlungen des Komitees und Subkomitees soll das Komitee Email Foren zur Verfügung stellen, die gewährleisten, dass alle Teilnehmer des Komitees oder Subkomitees Nachrichten versenden und empfangen können.

    4. Das Komitee soll ein Protokoll entwickeln und veröffentlichen, das die Regeln bezüglich der Teilnahme an Versammlungen die durch Email Forum geführt werden enthält und diesen Regeln als Anhang A, "Protokoll zur Durchführung von Versammlungen durch Email Foren" angefügt und auch als von der FirebirdSQL.org Webseite herunterladbares Dokument zur Verfügung gestellt werden soll.

    5. Das Komitee soll Verfahren zum Durchführen und Auszählen von Abstimmungen entwickeln und veröffentlichen, die diesen Regeln als Anhang B, "Verfahren zum Auszählen und Durchführen von Abstimmungen" auf der FirebirdSQL.org Website als herunterladbares Dokument zur Verfügung gestellt wird.

    6. Alle Abstimmungen sollen offene Wahlen sein, wobei die Stimmen aller Mitglieder der teilnahmeberechtigten Wählerschaft für alle anderen Wähler sichtbar sein sollen.

    7. Beim Durchführen jedweder Versammlung soll der oder die für diese Sitzung bestimmte oder gewählte Vorsitzende die Datums- und Zeitangaben für die Eröffnung und den Abschluss aller Tagesordnungspunkte, Angelegenheiten und Abstimmungen dieses Treffens, festlegen.

    8. Alle Datums- und Zeitangaben betreffend Versammlungen sollen in Greenwich Mean Time (MEZ+1/MESZ+1) angegeben werden.

Teil 7 -- Mitgliedschaftsbedingungen

  1. Alle Mitglieder sind verpflichtet, den hier vorliegenden Regeln des Verbandes und Mitgliedschaftsbedingungen zuzustimmen und sind berechtigt, Mitglieder des generellen Email-Forums des Verbades zu werden.

  2. Voll eingeschriebene Mitgliedschaften
    Eine voll eingeschriebene Mitgliedschaft wird durch die Verpflichtung zur Zahlung von periodischen Beiträgen oder eines einzelnen größeren, im Voraus zu entrichtenden, Betrags zugunsten der Geldmittel des Verbandes definiert. Die Zahlung soll 25 US Dollar pro Monat über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten, oder einen Zeitraum, der von Zeit zu Zeit durch Beschluss des Verbandes festgelegt wird, nicht unterschreiten.

  3. Eine voll eingeschriebene Mitgliedschaft soll mit Verpflichtung der Hinterlegung der ersten Rate des Mitglieds beginnen.

  4. Eine voll eingeschriebene Mitgliedschaft soll erlöschen, wenn das zahlende Mitglied
    1. seiner Zahlungsverpflichtung nicht innerhalb von drei Monaten nach Eingang obiger Verpflichtung nachkommt; oder
    2. mit seiner Zahlungsverpflichtung mehr als zwei Monate im Rückstand ist; oder
    3. die Zahlungsverpflichtung zurückzieht.

  5. Ein zahlendes Mitgleid, das seine Zahlungsverpflichtung zurückziehen möchte
    1. muss diese Absicht dem Schatzmeister mindestens einen Monat vor eine erneute Mitgliedschafts-Zahlung ansteht schriftlich mitteilen; und
    2. ist berechtigt bis zum Jahrestag seiner Mitgliedschaft ein Hauptmitglied zu bleiben, vorausgesetzt, die Beiträge sind nicht geringer als der Jahresbeitrag die ein stimmberechtigtes Mitglied zahlt; oder
    3. ist berechtigt bis zum Jahrestag seiner Mitgliedschaft ein unterstützendes Mitglied zu bleiben, vorausgesetzt, die Beiträge sind nicht geringer als der Jahresbeitrag die ein unterstützendes Mitglied zahlt.

  6. Verbundene Mitgliedschaft
    1. Eine Person kann ein Verbundenes Mitglied durch die Zahlung des beschriebene Beitrages weren, die Zustimmung des Komitees vorausgesetzt.
    2. Während der Gründungsphase der Vereinigung beträgt der Beitrag für eine Verbundene Mitgliedschaft fünfig US Dollar pro Jahr, bzw. den Betrag, der von Zeit zu Zeit durch Beschluss des Verbandes festgelgt werden kann.
    3. Die Beitragssätze, die bei der vorangegangenen Jahreshauptversammlung festgelgt wurden, werden zum Jahrestag des Beitritts erneut fällig.
    4. Verbundene Mitgliedschaften verfallen, wenn sie nicht innerhalb eines Monats nach dem Jahrestag des Beitritts erneuert werden..

Teil 8 -- Verschiedenes

  1. Versicherung
    Die Vereinigung ist nicht verpflichtet Versicherungen abzuschliessen und zu unterhalten aber das Komitee ist ermächtigt diese auf eigenes Bestreben hin abzuschliessen.

  2. Änderung der Ziele und Regeln
    Die Erklärung der Ziele und diese Regeln können lediglich durch einen speziellen Beschluss des Verbandes geändert, widerrufen oder erweitert werden.

  3. Allgemeines Siegel
    1. Das Allgemeine Siegel des Verbandes wird vom Verbandssprecher verwahrt.
    2. Das Allgemeine Siegel des Verbandes soll nirgends ohne die Befugnis des Komitees angebracht werden und die Anbringung des Allgemeinen Siegels muss bezeugt werden durch die Unterschrift von entweder
      1. zwei Mitgliedern des Komitees; oder
      2. einem normalen Mitglied des Komitees und entweder
        dem Verbandssprecher; oder
        dem Sekretär.
  4. Verwahrung der Bücher
    Der Verbandssprecher hält alle Aufzeichnungen, Bücher und andere den Verband betreffende Dokumente unter seiner Verwahrung, mit Ausnahme der Fälle, die in diesen Regeln anders geregelt sind.

  5. Einsichtnahme in die Bücher
    Die Aufzeichnungen, Bücher und andere Dokumente des Verbandes sollen jedem Mitgleid des Verbandes zu normalen Zeiten zur kostenlosen Einsichtnahme zur Verfügung stehen.

  6. Benachrichtungen
    Diese Regeln betreffend:
    1. Eine Nachricht kann einer Person folgendermaßen zugestellt werden:
      1. durch Senden an die Email-Adresse, die diese Person angegeben hat und die im Mitglieder-Verzeichnis oder anderen Quellen, die vom Sekretär bestimmt werden, gespeichert ist; oder
      2. durch Senden von frankierter Post an die registrierte Wohnsitzadresse dieser Person.

    2. Eine Nachricht gilt als zugestellt, solange nicht das Gegenteil bewiesen wurde:
      1. im Falle von elektronischer Post, an dem Tage zu Greenwich Mean Time welche im Kopfsatz der Nachricht angezeigt wird; oder
      2. im Falle von frankierter Post an dem Tage, an dem diese Post unter normalen Umständen zugestellt würde.

Die voranstehenden Regeln wurden zusammen mit der Registrierung von Körperschaften und Verbänden des Staates New South Wales, Australien am 21. Oktober 2002 abgelegt und wurden am 20. November 2002 von der Abteilung für Gerechtes Handeln zur Registrierung mit dem Zertifikat INC9878828 bestätigt.

Anmerkung des Übersetzers:
Diese Übersetzung erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit.
Einige Punkte dieser Regeln wurden lediglich sinngemäß übersetzt.
Es steht jedem frei sich die englische Originalversion durchzulesen.
Verbesserungsvorschläge und Berichtigungen sind natürlich jederzeit willkommen!